Seit Ende Dezember gibt es die größten Demonstrationen seit Beginn der Islamischen Republik, aber auch mehrere tausende Tote. Zuvor kam es vermehrt zu Streiks und in den letzten Jahren immer wieder zu Massenprotesten. Die derzeitige desaströse Wirtschaftslage und die Umweltkrise beflügeln die Menschen, so dass das Regime der Ayatollahs tatsächlich um seine Existenz bangen muss. Seine soziale Basis bricht weg und die herrschende Klasse ist gespalten. Gleichzeitig droht Trump zu intervenieren. Und das Regime versucht die Bewegung im Blut zu ertränken.
Das Schicksal des Irans lautet daher nicht nur: Sozialismus vs. Barbarei und Diktatur vs. Demokratie, sondern auch: welcher imperialistische Block versucht wie zu profitieren?
Wir laden Euch zu einer Diskussionsveranstaltung ein, bei der wir über die Hintergründe der Proteste informieren, über die Perspektiven der Bewegung und über unsere Rolle als Revolutionär:innen im Herzen des Imperialismus diskutieren wollen.
Wo? Im Café Commune (Reichenbergerstraße 157)
Wann? 22. Januar 2026, 19.00 Uhr