In Gaza wurde alle Infrastruktur zerstört, in den USA werden Schulen von ICE überfallen, in Argentinien versucht die Regierung, Beschäftigte nach einem der erfolgreichsten Arbeitskämpfe im Garrahan-Krankenhaus zu entlassen – und weltweit treffen Kürzungen Orte der sozialen Reproduktion: Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, öffentliche Infrastruktur. Das ist kein Zufall, sondern politisches Konzept.
Es geht darum, die Krisenkosten auf uns abzuwälzen, Reproduktionsarbeit zu privatisieren und Lebensbedingungen zu verschlechtern. Was uns versorgt, soll geschwächt werden – und das trifft vor allem Frauen. Doch wir werden das nicht hinnehmen!
Wir organisieren uns, widersprechen, wir handeln: Ob Gaza-Flotilla oder im Garrahan-Hospital in Argentinien – überall sind Frauen am Kämpfen und spielen eine zentrale Rolle. Doch wir wollen nicht nur ihre Angriffe abwehren, wir wollen mehr: Wir wollen siegen! Daher müssen wir uns fragen: Warum werden diese Orte angegriffen? Warum nehmen Femi(ni)zide und Gewalt gegen Frauen zu? Wie hängt das mit kapitalistischer Krise und Krieg zusammen? Was sind sozialistische Antworten gegen den Aufstieg der Rechten? Wie können Orte des Lebens aussehen, wenn sie nicht kapitalistischer Produktionsweise unterworfen sind? Welches Programm, welche Strategie, welche Organisation, welchen Internationalismus brauchen wir?