Capitalism kills – Imperialismus, Konkurrenz und die Zerstörung von Mensch und Natur

Wann:
12. Juli 2019 um 19:00
2019-07-12T19:00:00+02:00
2019-07-12T19:15:00+02:00
Wo:
Berlin, Verein iranischer Flüchtlinge
Reuterstraße 52
Kontakt:
Gruppe ArbeiterInnenmacht
Capitalism kills - Imperialismus, Konkurrenz und die Zerstörung von Mensch und Natur @ Berlin, Verein iranischer Flüchtlinge

Vorstellung der Umweltbroschüre der Gruppe ArbeiterInnenmacht

Die Zerstörung der Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen auf der Erde schreitet unvermindert fort und nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an. Während Eingriffe in und die Nutzung von der Umwelt für menschliche Bedürfnisse notwendig sind und auch in einer klassenlosen Gesellschaft fortbestehen würden, ist es der Kapitalismus, der aus seinem grenzenlosen Drang nach Kapitalakkumulation die Umwelt der Profite willen zerstört. Die Großmächte und Konzerne der Welt profitieren davon und weigern sich hartnäckig, wirksame Maßnahmen für ein Umsteuern zu ergreifen. Die Unvereinbarkeit kapitalistischer „Entwicklung“ mit der Erhaltung und Wiederherstellung eines für menschliche Gesellschaften wünschenswerten Zustands der Umwelt wird hier besonders deutlich. Der Kapitalismus hat sich dabei global zu einem System des Umweltimperialismus entwickelt. Die Ausbeutung in den halb-kolonialen Ländern wird weitgehend ohne Rücksicht auf die ökologischen und sozialen Folgen intensiviert, um die Profite in den imperialistischen Zentren zu vermehren. Die sozio-ökologischen Auswirkungen werden systematisch in Länder der „Peripherie“ ausgelagert. Wir wollen uns mit den politischen und ökonomischen Grundlagen dieses Systems beschäftigten, das untrennbar mit Umweltzerstörung, Ausbeutung, Nationalismus und Krieg verbunden ist, und die grundlegenden Zusammenhänge des Umweltimperialismus analysieren. – Darüber hinaus wollen wir uns der Frage widmen, warum und wie der Kampf gegen die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschheit mit dem Kampf gegen den Kapitalismus verbunden werden kann und muss. Der Workshop wird auf Basis eines Textes stattfinden, der als Diskussionsgrundlage dient und in einem einleitenden Referat vorgestellt wird, um anschließend in eine offene, zweigeteilte Diskussion überzugehen. In dem ersten Teil geht es um die Analyse des Umweltimperialismus, im zweiten Teil darum, welche praktischen Konsequenzen wir daraus ziehen können.

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