Russland auf dem Weg zum Roten Oktober – Der Oktoberaufstand

Workers Power, Die Taktiken der Bolschewiki in der Revolution, Kapitel 8, Revolutionärer Marxismus 38, Oktober 2007

Trotzki und Swerdlow vervollkommneten die Taktik zur proletarischen Machtergreifung, zu der Lenin die Partei drängte. Dieses Mittel sollte ein bewaffneter Aufstand sein, der durch den Revolutionären Militärausschuss (RMA) organisiert werden sollte. Zeitlich sollte er mit dem 2. Sowjetkongress zusammenfallen und diesem die Macht übertragen. Der harte Kampf Lenins und der Parteibasis sollten nun Früchte tragen.

Lenin bevorzugte eine Erhebung, die durch den Sowjetkongress in der Nordregion Mitte Oktober geführt werden sollte. Seine Ungeduld verleitete ihn jedoch zur Unterschätzung der Aufgabe der Vorbereitung des Aufstands. Seine Hauptverbündeten gegen die Unschlüssigen, Trotzki, Swerdlow, Antonow-Owsejenko, Bubnow und Sokolnikow, waren in der Frage, wann und wo der Aufstand durchzuführen sei, anderer Meinung.

Während Lenin die Stimmung der ArbeiterInnen für einen Aufstand gespürt hatte und danach handelte, begriffen diese GenossInnen, die in engerem Kontakt zu allen Teilen der Massen standen, die Umstände, unter denen die Massen einen Aufstand wirklich unterstützen würden.

Von Anfang an war es ihr Plan, die Macht dem 2. Allrussischen Sowjetkongress zu übertragen. Dies sollte durch einen Aufstand zur Verteidigung dieses Kongresses geschehen – gegen den Versuch der provisorischen Regierung, den Kongress  und somit die Revolution zu zerschlagen.

Der 16. Oktober zeigte die Richtigkeit ihres Vorgehens. Durch die Unterminierung von Kerenskis Autorität und militärischer Macht bis zum Wochenende des 21.//22. Oktober schufen sie die Voraussetzungen für einen sicheren Sieg am 24./25. Oktober.

Es war klar, dass die Massen die Sowjetmacht wollten. Swerdlow und Trotzki waren mit ihrer Kampagne, die Sowjets für den Kampf um die Macht zu vereinigen, so erfolgreich, dass Lenin die Korrektheit ihrer Linie anerkennen musste. Die ersten Schüsse in der Aufstandskampagne wurden während der Garnisonskrise, die am 9. Oktober begann, abgefeuert. Kerenski versuchte, den Hauptteil der Garnison aus Petrograd abzuziehen, weil dieser fast vollständig zu den Bolschewiki übergelaufen war.

Dieser Schachzug, der richtigerweise als Mittel zur Vorbereitung einer Konterrevolution beargwöhnt wurde, stieß auf Empörung. Auf einem Treffen des Egerski-Wachregiments wurde folgendes beschlossen: „Der Abzug der revolutionären Garnison aus Petrograd wird nur vom privilegierten Bürgertum als Mittel zur Erstickung der Revolution gebraucht.“ Das Treffen gipfelte in der Forderung nach Sowjetmacht.

Während der nächsten Woche nutzten die Bolschewiki diese Krise aus, um den Revolutionären Militärausschuss der Sowjets zu bilden. Seine Aufgabe war es, die Revolution zu verteidigen. Der RMA war mit Bolschewiki, linken SR und Anarchisten besetzt. Als sich die Krise aber zuspitzte, wurde ihre Leitung durch die Bolschewiki, v.a. von Trotzki, offenbar. Die Beziehung zwischen der bolschewistischen Militärorganisation und dem RMA war ein wesentlicher Faktor für den  Erfolg des Aufstandes. Erfolgreich brachte Trotzki auf dem ZK am 20. Oktober seine Meinung durch, dass der RMA das geeignete Aufstandsorgan wäre. Zur militärischen Organisation entschied das ZK: „alle bolschewistischen Organisationen können Teil des revolutionären Zentrums, das durch den Sowjet organisiert ist, werden.“

Lenin fürchtete die Rechtslastigkeit der militärischen Organisation der Partei. Sie wollte den Aufstand um zwei Wochen verschieben. Lenin unterstützte den Standpunkt, dass der RMA den Aufstand organisieren sollte und machte sich daran, die bolschewistischen Militärführer Newski, Podwojski und Antonow davon zu überzeugen. Die Partei löste sich nicht im RMA auf. Eine Vorbedingung für den Sieg war die bolschewistische Eroberung der Führerschaft in den Massenorganisationen der revolutionären Arbeiterklasse. In der Gestalt von Trotzki führte die Partei den RMA, und durch Swerdlow wurden die Organisationen von RMA und Bolschewiki miteinander verflochten.

Der Tag der Sowjets

Als der RMA gebildet war und er seine Verbindungen mit den 25.000 Rotgardisten und der Garnison gefestigt hatte, wurden die Bolschewiki aktiver. Am 22. Oktober wurde ein „Tag der Sowjets“ mit den Massen in Petrograd durchgeführt.

Auf Großkundgebungen in allen proletarischen Zentren der Stadt wurde der Ruf nach Sowjets laut. Im Volkshaus drängten die Massen zum letzten Gefecht, nachdem sie sich für Sowjetmacht ausgesprochen hatten. „Lasst eure Entscheidung euer Gelübde sein, mit all eurer Kraft und unter allen Opfern dem Sowjet Rückhalt zu geben, der sich die Ruhmeslast aufgeladen hat, den Sieg der Revolution zum Abschluss zu bringen und Land, Brot und Frieden zu geben!“

Ein verschreckter Journalist der reaktionären Zeitung „Rech“ berichtete: „Eine unübersehbare Menge streckte ihre Hände empor. Sie stimmte zu. Sie gelobte (…)“

Am 21. Oktober erklärte der RMA, dass alle Befehle an die Armee nur dann gültig seien, wenn sie vom RMA gegengezeichnet wären. Dies war ein Akt der Unbotmäßigkeit, den Kerenski nicht dulden konnte, wenn er überleben wollte. Tatsächlich drohte er, dessen Kommissare zu verhaften, als der RMA dem militärischen Befehlshaber in Petrograd diese Weisung übermittelte. Doch das war eine leere Drohung. Alle Garnisonseinheiten vertrauten dem RMA. Kerenski hatte nur Offiziere, Kadetten und das Frauenbataillon unter seinem Kommando.

Als der RMA diese Rebellion begann, bereiteten sich die baltischen Matrosen unter der Führung von Bolschewiki wie Dybenko und Raskolnikow auf den Schutz des Aufstandes vor. Auf das vereinbarte Signal „Sendet Befehle!“ sollten Kriegsschiffe mit revolutionären Matrosen in Petrograd einlaufen. Ein Teilnehmer schildert die Szene, als am 24. Oktober der Befehl kam: „Wie sah der Finnische Meerbusen um Kronstadt und Petrograd damals aus? Dies wird in einem damals beliebten Lied gut vermittelt: Von der Insel Kronstadt bis zur Newa fort, segeln Schiffe vieler Art mit Bolschewiki an Bord“

Kerenski war sich dessen bewusst, dass eine Erhebung bevorstand. Wissend, dass der Sowjetkongress seinem Regime die Totenglocke läuten würde, versuchte er, nochmals die Initiative zu ergreifen. Am 24. Oktober ordnete er die Festnahme des RMA und frisch freigelassener Bolschewiki sowie das Verbot der bolschewistischen Presse an. Seinen wenigen loyalen Truppen wurde befohlen, die Brücken, welche die Regierungsgebäude von den Arbeitervierteln trennten, hochzuziehen.

Mit gelassener Entschlossenheit setzte Trotzki den RMA in Bewegung. Die bolschewistischen Druckerei wurde durch Truppen und Rotgardisten wieder geöffnet. Der Smolny, das Hauptquartier des Sowjets und des RMA wurde in ein bewaffnetes Lager verwandelt.

Zwei Personen versinnbildlichen das Schicksal der Revolution zu diesem kritischen Zeitpunkt. Kerenski, ein Mann der theatralischen Gebärde, erflehte den Beistand der gestrigen Institutionen der Bourgeoisie, des Vorparlaments und der „befehlshabenden“ Offiziere von Petrograd. Lenin befand sich noch auf der Flucht und war auf dem Weg zum Smolny, als er die Freilassung mit einer Schaffnerin in der Straßenbahn diskutierte. Wenige Stunden später sprach Lenin vor dem Sowjetkongress, der neuen Macht im Land – und Kerenski war auf der Flucht.

Der Aufstand beginnt

Ungeduldig kam Lenin im Smolny an und sah, dass der Aufstand endlich begonnen hatte. Am Morgen des 25. schien der Sieg sicher. Die Stützpunkte waren schnell besetzt. Der Scheinwerferstrahl des Kreuzers „Aurora“ auf  die Nikolajewski-Brücke reichte aus, um die Kadetten zur Flucht zu bewegen. 2oo ArbeiterInnen und Seeleute sicherten sie sofort. Die Telefonzentrale, die Staatsbank und alle Schlüsselstellen waren von den Kräften des RMA eingenommen.

Am 25. Oktober, 10 Uhr erklärte das RMA: „Die provisorische Regierung ist gestürzt worden. Die Staatsmacht ist in die Hände des Organs der Deputierten der Petrograder Arbeiter- und Soldatensowjets, des revolutionären Militärausschusses an der Spitze des Petrograder Proletariats und der Garnison übergegangen.“

Die Regierung harrte der Dinge im Winterpalast.  Immer  mehr  Aufständische  sammelten sich vor dem Palast. Der Sowjetkongress bereitete unterdessen seine Eröffnung vor. Der Winterpalias sollte gestürmt werden. Kerenski ging heimlich und verkleidet, um außerhalb Petrograds nach Unterstützung zu suchen. Nach einer Reihe von Verzögerungen (darunter auch komische, denn man hatte versäumt, eine rote Laterne mitzubringen, die als Angriffssignal verabredet, worden war) wurde der Palast praktisch ohne Blutvergießen eingenommen.

Eine Einheit von Rotgardisten und Matrosen stürmte den Palast, nachdem die „Aurora“ ein Signal mit Übungsmunition abgeschossen hatte. Die Kadetten und Junker gaben kampflos auf. Revolutionäre Disziplin verhinderte Plünderungen. Ein bürgerlicher Berichterstatter gab gezwungenermaßen zu, dass kein Mitglied des Frauenbataillons körperliche oder sexuelle Misshandlungen durch die Aufständischen erleiden musste.

Mit der Eroberung des Winterpalastes war der Aufstand in Petrograd abgeschlossen. Es folgten Siege in ganz Russland. Das war durch die Standhaftigkeit der Bolschewiki und der Bereitschaft des 2. Sowjetkongresses möglich, die Macht im Bewusstsein zu übernehmen, dass der RMA zur Rettung der Revolution handelte. Sein Beschluss rechtfertigte Trotzkis und Swerdlows Taktik und Lenins Strategie.

Die Betrüger gehen

Der letzte Kompromißler, der Menschewist Martow erklärte, der Aufstand sei ein bolschewistischer Staatsstreich gegen die Sowjets. Die ArbeiterInnen, Soldaten und Bauern antworteten ihm mit Buh- und Spottrufen, als er den Sowjet verließ. Ein junger Soldat entkräftete die Behauptungen, die Bolschewiki hätten widerrechtlich die Macht an sich gerissen, indem er auf das Podium sprang und sagte:

„Die lettischen Soldaten haben oft gesagt: Keine weiteren Resolutionen, keine Reden mehr! Wir wollen Taten sehen, wir wollen die Macht! Diese verräterischen Delegierten sollen den Kongress verlassen. Die Armee steht nicht hinter ihnen!“

Hunderte von Delegierten spürten nun, welche Macht sie hatten  und wie richtig die bolschewistischen Vorschläge waren.

Die Machtübernahme durch den RMA war kein Staatsstreich. Auch ein Chaos, Schäden an öffentlichen Gebäuden usw. blieben aus – aber nicht, weil dem Aufstand der Massencharakter fehlte, wie ignorante bürgerliche Journalisten meinten. Es rührte eher daher, dass der Aufstand gut geplant war und hochdisziplinierte Aktionen von einem Apparat mit Massenrückhalt in Szene gesetzt wurden. Dass es anfangs nicht zu Blutvergießen und „Unordnung“ in Petrograd kam, war ein Reflex auf die Schwäche der Bourgeoisie. Es wäre jedoch gänzlich falsch, aus den Ereignissen des 24. und 25. Oktober zu schließen, der Aufstand sei friedlich verlaufen.

Sofort nach dem Aufstand machte die Konterrevolution mobil. Mit einer Einheit gefechtserprobter Kosaken unter Führung der Generäle Krasnow und Duchonin befahl Kerenski am 27. Oktober den „Marsch auf Petrograd“. Er folgte den Truppen auf einem Schimmel, als sie das 45 Kilometer vom Zentrum Petrograds entfernte Gatschina stürmten. Währenddessen wurden alle im Winterpalast gefangen genommenen Kadetten von den Bolschewiki freigelassen. Die Revolution war großzügig und vertrauensselig bis zum fehlerhaften Leichtsinn. Sie lernte aber bald von der blutdürstigen Heimtücke der Bourgeoisie im Kampf.

Die Kadetten bemächtigten sich sofort der Petrograder Telefonzentrale und nahmen Antonow-Owsejenko fest. In der Stadt begannen erbitterte Kämpfe. Etwa 200 Menschen wurden verwundet oder getötet.

Ein „Komitee für das Heil des Landes und der Revolution“ entstand. Auf einer öffentlichen Veranstaltung in Petrograd verlangte einer ihrer Sprecher die „gnadenlose Zerschlagung der Bolschewiki und Sowjetregierung“. Dieselben Leute, die immer von „Demokratie“ geschwätzt hatten, schwärmten nun von der Gewalt, die sie der Arbeiterklasse, deren Partei und Regierung antun konnten. Bezeichnenderweise schlossen sich nicht nur die offenen Parteien des Bürgertums dieser konterrevolutionären Verschwörung an. Auch die Menschewiki und SR bestätigten Lenins Einschätzung als konterrevolutionäre Parteien und wirkten bei den Versuchen mit, die Sowjets, in denen sie die Führung eingebüßt hatten, physisch zu vernichten.

Alle Zweifel am Rückhalt der Massen für das neue Regime zerstreuten sich aber, als Krasnow und Duchonin sich der Stadt näherten. Am 28. Oktober wurde über Petrograd der Ausnahmezustand verhängt. Abertausende ArbeiterInnen, Soldaten und Matrosen sammelten sich zur Verteidigung der Stadt. Sie hielten die Kosaken auf, bevor die roten Streitkräfte die Kräfte der Konterrevolution am 30. Oktober auf den Höhen von Pulkowo vernichtend schlugen. Zwei Tage danach wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet.

Kerenski war verschwunden. Die Revolution war gesichert. Doch wieder ging sie fahrlässig mit ihren Gegnern um. General Krasnow wurde freigelassen. Er ging sofort in den Süden, um Streitkräfte zu sammeln, denn die Bourgeoisie musste nun den Bürgerkrieg beginnen.

Der Moskauer Aufstand

In Moskau verlief der Aufstand blutig. Der Sowjet stimmte mit überwältigender Mehrheit für die Unterstützung des Petrograder RMA. Sofort bildeten die bürgerlichen Parteien mit den Menschewiki und den SR ein „Komitee zur öffentlichen Sicherheit“, dem 10.000 Soldaten zur Verfügung standen. Sie waren schlagkräftiger als die reaktionären Junker-Einheiten in Petrograd. Sie stellten den roten Streitkräften im Kreml eine Falle. Nachdem ihnen zugesichert worden war, dass es keine Vergeltungsmaßnahmen geben würde, ergaben sich, die pro-sowjetischen Verbände widerwillig. Sie mussten eine bittere Lektion einstecken. Obwohl sie das „Ehrenwort“ hatten,  dass ihnen nichts geschehen würde, mobilisierten die bürgerlichen Offiziere sogleich ihre Banden. Die gerade aus dem Kreml kommenden Rotarmisten wurden angegriffen und erschlagen. Überall in der Stadt wurden Bolschewiki getötet. So sah die Demokratie der bürgerlichen Demokraten aus!

Doch bald kam Verstärkung aus Petrograd, so dass das Blatt gewendet werden konnte. Die „Weißen“ wurden aus jedem Viertel der Stadt vertrieben und im Kreml eingekesselt. Rote Schützen nahmen sie schonungslos unter Beschuss. Schließlich ergaben sie sich. Die Bolschewiki versicherten ihnen, dass sie keine Vergeltung üben würden. Anders als die Reaktionäre einige Tage zuvor hielten sie ihr Versprechen.

Die Kapitalisten und ihre erbärmlichen reformistischen Verteidiger verbreiten oft genug Lügen über die grauenvolle Gewaltorgien der RevolutionärInnen und stellen ihre eigenen „friedliebenden“ Methoden entgegen. Die Moskauer Vorgänge sind ein – und nicht der einzige – Gegenbeweis. Militärische Gewalt spielt in jeder Revolution eine Rolle. MarxistInnen erkennen deren Bedeutung. Doch blutrünstige Akte von Brutalität blieben den Junkern und Kapitalisten sowie deren politischen und militärischen Lakaien vorbehalten.

Die wiederholten Ausbrüche solcher Gewalt bei den Kontingenten der Konterrevolution 1918 lehrten die Bolschewiki, dass ein „roter Terror“ zur Unterdrückung derer, die um jeden Preis den Arbeiterstaat zerstören wollten, notwendig war. Aber der „rote Terror“ war ein notwendiges Mittel, um zu gewährleisten, dass die Bauern ihr Land, die ArbeiterInnen die Produktionskontrolle und die Soldaten ihre demokratischen Rechte behalten konnten. Der weiße Terror hatte nur ein Ziel: die Herrschaft einer Minderheit über die Mehrheit im Namen des Profits und der Habgier zu erhalten.

Revolution und keine Reform

Vor allem bewiesen die Ereignisse des Oktober die reale Möglichkeit der proletarischen Macht. Sie zeigten die Wahrheit der Maxime, dass keine herrschende Klasse kampflos aufgibt. Entgegen den heutigen Kerenskis, Lafontaines und Co. dieser Welt behaupten wir, dass alle Ausgebeuteten auf der ganzen Welt das unbedingte Recht und die Notwendigkeit haben, dem Beispiel der russischen ArbeiterInnen zu folgen. Versucht nicht das Unternehmer-System zu flicken – beseitigt es! Nur so eröffnen wir der Menschheit neue Horizonte.

John Reed, der Revolutionschronist schrieb im Anschluss an eine Moskauer Arbeitermassenkundgebung nach dem Sieg: „Allmählich verebbte die proletarische Welle auf dem Roten Platz. Ich erkannte plötzlich, dass das fromme russische Volk keine Priester mehr brauchte, die es in den Himmel beteten. Auf Erden baute es ein Königreich, strahlender als jeder Himmel, und für das es rühmlich war zu sterben.“

Heute sind 90 Jahre vergangen. Jenes Reich harrt immer noch seiner Erschaffung. Der Oktober 1917 hat es aber, mehr als jedes andere Geschichtsereignis in greifbare Nähe gerückt. Wir müssen seine Lehren verstehen lernen und danach handeln!

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